Tasting: Festbier von Kauzen Bräu aus Ochsenfurt

Das nächste weihnachtliche Festbier. Diesmal ein Bier aus Unterfranken. Auch bei diesem Bier ist – vom Etikett mit aufgedruckten Schneeflocken abgesehen – nicht viel “Weihnachtliches” zu spüren. Ein Märzenbier mit 5,8 % vol. alc. abgefüllt in der 0,5 l Flasche.

Kauzen Festbier

Mehr zur Brauerei findet man hier: http://www.kauzen.de/   Die recht positiven Bewertungen des Bieres bei ratebeer.com findet man hier: http://www.ratebeer.com/beer/kauzen-festbier/35084/

Optik: Dunkles Gold, sehr klar / blank, wenig weißer Schaum der rasch verschwindet.

Aroma: rein, malzaromatisch

Rezenz: angenehm-soft

Antrunk: schlank, abgerundet, malzaromatisch, weich, sortentypisch

Nachtrunk: ausgewogen, rund, feinbitter (endlich etwas Hopfen), recht harmonisch, süffig.

Mein Prädikat: Handwerklich ordentlich gemachtes Märzen – warum das ein Weihnachts-/Festbier ist erschließt aber nicht. Wie bei so vielen Festbieren auch. Willkommen im Club.

 

Tasting: Rhaner Weihnachtsbier

Noch ein Weihnachtsbier. Diesmal von der Brauerei Rhaner. http://www.rhaner.de/

Und auch diesmal wieder eine Enttäuschung. Was soll das ? … Fragt man sich als geneigter Beobachter.

Was daran das Besondere sein soll erschließt sich mir jedenfalls nicht. Hellgoldene Farbe im Glas. Mäßiger weißer Schaum. Der Geschmack von Malz / Brot / Getreide.  Okay mit 5,2 Vol.% macht es etwas mehr Umdrehungen als das normale Helle mit 4,8 %. Aber sonst: Fehlanzeige.

Laut Verpackungsaufschrift (aka. Rückenetikett) “mit dem romantischen Weihnachtsetikett…” Das war es aber auch schon in Sachen Weihnachtsstimmung.

 

Der Bayr. Rundfunk (TV) zum Thema Weihnachtsbier

Video

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/abendschau-der-sueden/bier-weihnachten-weihnachtsbier-100.html

“Sind Sie schon Weihnachtsstimmung? Manche Menschen bekommen ja die entsprechenden Gefühle, wenns schneit, oder wenn sie an einem schönen warem Kaminfeuer sitzen. Oder sie runden die Adventsabende ab – mit einem Weihnachtsbier.”
Klingt gut. Leider ist der Beitrag m.E. nur eine hübsche PR für Biershop Bayern … offenbar finanziert mit den bei mir einkassierten GEZ-Gebühren.
Von ausgewogener Information in dem Beitrag ganz zu schweigen. Denn wenn man dem treuherzigen Beitrag glauben darf, darf ins Bier kein Weihnachts- oder sonstwas-Gewürz aber im Glühwein wird der ungestraft der letzte Rotz verklappt. Da verstecken sich – bei allem Verständnis für Traditionspflege – mutlose Brauereien hinter dem Reinheitsgebot.