Tasting: Rhaner Kellerbier

Noch ein Bier von der Brauerei Rhaner. ==> http://www.rhaner.de/

Sie schreiben selbst über dieses Bier: “Der neue Geheimtipp..nein, ein Geheimtipp ist`s nimmer, sondern unser neuer Renner!  …und der wurde auch gleich vom Start weg DLG-prämiert!”

Und bei DLG-prämierten Bieren bin ich – aufgrund vielfältiger Erfahrungen – sehr skeptisch.  Warum? Darum: “Die DLG-Experten testeten in diesem Jahr 800 Biere. 458 Biere erhielten eine DLG-Prämierung in Gold.”  (Zitat von: http://www.dlg-verbraucher.info/de/testergebnisse/bier.html )

Daraus lese ich: Hier kriegt alles was eingereicht wurde und nicht bei fünf auf dem Baum ist eine “Prämierung”. Gut fürs Marketing. Aber als “Information” oder gar Gützesiegel für den Verbraucher m.E. ziemlich wertlos.

Aber dieses Bier ist durchaus OK. An die besseren Kellerbiere aus Franken kommt es allerdings nicht ran.

Das Etikett ist gelungen und jenseits von der üblichen Traditionshuberei. Das Bier im Glas hat eine goldene fast schon bernsteinfarbene Optik. Schöner stabiler weißer Schaum.

Der Geschmack von Malz / Brot / Getreide und etwas karamell.  Mit 5,2 Vol.% macht es etwas mehr Umdrehungen als das normale Helle mit 4,8 %. Gute Rezenz – insgesamt relativ softes Mundgefühl. Leichte Hopfenbittere. Und in der Nase etwas teigiger Hefeduft. Gelungen würde ich sagen.

Prädikat: Ordentliches Zwickel – trotz DLG-Prämierung

Tasting: Rhaner Weihnachtsbier

Noch ein Weihnachtsbier. Diesmal von der Brauerei Rhaner. http://www.rhaner.de/

Und auch diesmal wieder eine Enttäuschung. Was soll das ? … Fragt man sich als geneigter Beobachter.

Was daran das Besondere sein soll erschließt sich mir jedenfalls nicht. Hellgoldene Farbe im Glas. Mäßiger weißer Schaum. Der Geschmack von Malz / Brot / Getreide.  Okay mit 5,2 Vol.% macht es etwas mehr Umdrehungen als das normale Helle mit 4,8 %. Aber sonst: Fehlanzeige.

Laut Verpackungsaufschrift (aka. Rückenetikett) “mit dem romantischen Weihnachtsetikett…” Das war es aber auch schon in Sachen Weihnachtsstimmung.