Tasting: Extra Special Bitter von Fritzale aus Bonn

Fritzale Extra Special Bitter Höchste Zeit mal wieder ein Bier von Fritzale zu verkosten. Heute im Glas: Das “Extra Special Bitter”. Ein “Premium Bitter/ESB” Bier mit 54 IBU und 5,6 % vol. alc. (15 Plato). Das Bier hat bei ratebeer.com sehr viele gute Bewertungen bekommen, so dass es aktuell mit einer Durchschnittsnote von 3,45 in der ESB Kategorie auf Rang 38 platziert ist – weltweit wohlgemerkt. Kein schlechter Job den Fritz Wülfling und die Vormann Brauerei da machen. http://www.ratebeer.com/beer/fritz-ale-extra-special-bitter/221283/

Mehr zum Bier und zur Brauerei findet man hier: http://fritzale.net/ales.html

Das schreibt der Brauer über sein Bier:

FRITZALE Extra Special Bitter wird im Unterschied zum Vorbild mit amerikanischen Hopfen gebraut und mit einer englischen Alehefe vergoren. Das Ergebnis ist ein trockenes herbes Ale mit leicht fruchtigen Hopfennoten.

 

Zutaten laut Flaschenetikett: Wasser, Malz, Hopfen Hefe. Etwas mehr wird aber dann noch verraten: American C-Hops und English Ale Yeast. Welche der C-Hopfen (Cascade, Citra, Columbus, …) genau verwendet werden, wird leider nicht dokumentiert.

Im Glas ist das Bier goldfarben mit einem Stich Bernstein, es ist gleichmäßig trüb und hat einen hellbeigen, feinporigen, sehr gut haltbaren Schaum der sehr gut am Glas haftet.

Aroma: betont Fruchtig, rein, süßlich, Kräuter

Rezenz: frisch – leicht spritzig

Antrunk: frisch, sortentypisch, Hopfig-kantig, relativ schlank

Nachtrunk: betont trocken, herb – bitter, frisch, leichte Fruchtigkeit

Mein Prädikat: Wer von der fruchtigen “Nase” verführt wird, erlebt sein hopfenbitteres Wunder. Vielleicht wegen der betonten Bitter-Note nicht “jedermanns Sache” – aber mir gefällt es sehr gut.

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Tasting: Palor von Braufactum (Die internationale Brau-Manufacturen GmbH)

Heute mal wieder ein Bier aus Hessen … zumindest steht Frankfurt am Main als Ortsangabe auf dem Etikett. Ob es dort oder an einem anderen Standort der Oetker Group gebraut wurde ist nicht erkennbar. Ein “hopfenbetontes Pale Ale” von “BraufactuM  –  Das Craft Bier”. So steht es auf dem Etikett seit dem jüngsten “Relaunch” der Marke. Man will sich offenbar etwas aus der Edelbier-Ecke entfernen und betont jetzt das Craft-Bier-Thema. Zugleich wurden – wenn ich mich nicht arg täusche – bei den eigenen Bieren z.T. auch die Verpackungen hinsichtlich Abfüllmenge und Gestaltung sowie die Preisgestaltung geändert (Preise wurden gesenkt). Jetzt ist im BraufactuM-Kühlschrank nicht mehr das Brooklyn-Bier das günstigste Angebot, sondern die hauseigenen 0,355 l Abfüllungen liegen i.d.R. preislich unter den kleinen Brooklyn-Flaschen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. 

palor

 

Die “craftigkeit” soll auch die Unterschrift des Braumeisters auf dem Etikett unterstreichen. Vorbildlich auf dem Rückenetikett ist die vollständige und ausführliche Zutatenliste: “Wasser, Gerstenmalz (Pale Ale, Pilsner, Karamell), Hopfen (Polaris, Cascade)”. Sehr lobenswert. Laut Etikett hat das Bier 5,2% vol. Alkohol und “Aromen von … Almblüten, Minze, Salbei”.

Bei ratebeer.com schneidet das Bier übrigens in der Kategorie “American Pale Ale” nur mit einer durchschnittlichen Note von 3,13 ab (für die Top 50 hätte es mind. eine Durchschnittsnote von 3,65 sein müssen … davon ist das Bier aber recht weit entfernt).

Im Glas ist das Bier Dunkelgold, fast klar / leicht opal, es hat einen feinporigen, beigen Schaum der gut am Glasrand haftet.

Aroma: rein, leicht fruchtig, nach Kräutern, leicht frisch (die angekündigte Minze ?)

Rezenz: frisch

Antrunk: schlank, frisch, sortentypisch, kantig-bitter, leicht fruchtig

Nachtrunk: trocken, feinherb / feinbitter, etwas Citrus-Frucht

Mein Prädikat: Zu brav, zu langweilig, zu sehr an den Massengeschmack anbiedernd. Nein Danke.

 

Tasting: Pax Bräu Admiral Nelson Pilsner

Kommt in der etwas ungewöhnlichen 1,0 Liter-Bügel-Flasche daher. Hat 50 IBU und 4,8 vol. %. Der Name gefällt mir sehr gut, denn neben Motueka-Hopfen und Riwaka-Hopfen wurde Nelson Sauvin-Hopfen aus Neuseeland verwendet. Somit haben wir es mit einem Kiwi-Neuseeland-Bier aus der Rhön zu tun. Not bad. Zumindest aktuell eine Abwechselung zum x-ten IPA aus Bayern 😉

Aktuelles von der Brauerei findet sich üblicherweise v.a. hier: http://de-de.facebook.com/paxbraeu

Das Etikett erinnert mich etwas an das IPA vom Ale-Project in Erding. Und für die sonst sehr schrägen Flaschenetiketten von Pax-Bräu ist das eigentlich zu bieder geraten. Aber auch hier ist der Inhalt besser als das Etikett.

Im Glas zeigt sich das Bier goldfarben, leicht trüb und mit stabilem, feinporigem weißen Schaum der schön am Glasrand haftet.

Das Aroma ist sehr exotisch und ungewöhnlich. Ich würde das mit den Begriffen Stachelbeere, Citrus, etwas Fichte / Tanne / Pinie und Kräuter umschreiben. Also relativ fruchtig.

Antrunk: Hopfig-bitter gepaart mit etwas malziger Süße, leicht säuerlich. Aber nichts von den Fruchtaromen die am Anfang die Nase gereizt haben.

Rezenz: Mittlere angenehme frische Karbonisierung.

Nachtrunk: Leicht herb und Hopfenbitter. Hier wieder mit einer leichten Fruchtigkeit die man vom Beginn kennt.

Prädikat: Rhön-Schaf trifft New Zealand Sheep !? Eine gut gelungene Kombination. Bitte mehr davon. 
Pax Bräu Admiral Nelson Pilsner

Neu: Müllerbräu Red Nax Imperial India Pale Ale aus Pfaffenhofen

RedNax_freiAls Biergenießer ist man ja irgendwie auch Jäger und Sammler. Deswegen bin ich gleich losgedüst um das neue IIPA aus Pfaffenhofen zu besorgen. Das Bier gibt es bereits im lokalen Handel für ca. 1,69 €uro – preislich liegt es also im Rahmen der anderen IPAs die in den letzten Monaten vorgestellt wurden. Der Alkoholgehalt liegt bei mittelkräftigen 7,0% .  Etwas mehr zum Bier gibt es hier: http://www.muellerbraeu.com/main/index.html und zum Namen findet man z.B. hier etwas: http://www.dinnerscout.de/das-mullerbrau-imperial-pale-ale-hat-einen-namen-red-nax/

Das Flaschenetikett (die Vorderseite) finde ich leider wenig gelungen. Ob man mit dem graubraunen Tuschebild (sorry!) im Handel auffällt, wage ich zu bezweifeln. Dafür ist man auf dem Rückenetikett ziemlich Auskunftsfreudigkeit und zumindest in Sachen Hopfen transparent. Leider erfährt man nichts über die verwendeten Malze. Im Gegensatz zu den Nachbarn von der Schlossbrauerei Au hat man sich bei Müllerbräu getraut nicht nur auf bekannte lokale Hopfensorten zu setzen, sondern auch auf “das neue Zeug aus Übersee” – sprich: Das Bier wurde mit Citra hopfengestopft.

Deutlich überzeugender als das Etikett ist aber der Inhalt. Kupferfarben-goldbraun und extrem klar präsentiert sich das Bier im Glas. Der Schaum ist weiß und feinporig aber leider ziemlich instabil und schnell “von dannen”.

Der Geruch ist zunächst hopfenaromatisch und etwas krautig. Dann aber kommt auch die Fruchtigkeit des Citra-Hopfens sehr deutlich an. Zitrusfrüchte und Mango sind m.E. die wesentlichen Aromen.

Der Antrunk ist abgerundet und vollmundig und zeigt  auch etwas Malzaroma. Sehr weich und sortentypisch im Mund. Die Rezenz ist angenehm dezent. Der Nachtrunk ist ausgewogen, leicht bitter und fruchtig und insgesamt harmonisch. Der Citra-Hopfen tut dem Bier m.E. gut.

Prädikat: Ein neuer bayerischer IPA Mitspieler der den bisherigen “Platzhirschen” das Leben sicher sehr schwer machen wird.

Doppel-Tasting: Mandarina Bavaria Bier (Craftwerk vs. Hallodri)

Hallodri links im Bild, Tangerine Dream rechts zu sehen

Hallodri links im Bild, Tangerine Dream rechts zu sehen

Das Tangerine Dream IPA der neuen Craftwerk-Biermarke hat mich auf die Idee gebracht: Da steht doch noch eine Flasche “Eiskalt gehopfter Hallodri” von Hofbräu München im Keller. Die könnte man doch mal mit der Neu-Kreation von Bitburger vergleichen. Beide Biere sind mit 5,8 bzw. 6,0 % Alc nicht zu stark und beide sind mit Mandarina Bavaria Hopfen gebraut. Gleiche Startvoraussetzungen also. Allerdings ist das Hofbräu-Bier geschätzte 6 Monate älter (gekauft auf der Braukunst Live Anfang März 2013). Ich ging im Vorfeld davon aus, daß die Hopfenaromen beim Hofbräu-Bier nicht mehr so präsent und frisch sind wie beim noch jungen Bitburger-Craftbier-Wurf. Nachdem mich bisher nur wenige Biere mit dem noch recht neuen Mandarina Bavaria Hopfen überzeugt haben, fand ich es – trotz des Altersunterschieds – ein gute Idee die beiden Biere direkt miteinander zu vergleichen. Nachdem es zum Hallodri wenig Infos gibt, bin ich mir übrigens nicht sicher ob es sich hierbei um ein Mandarina Bavaria Single Hop Bier handelt. Beim Craftwerk Bier ist die Aussage dazu eindeutig.

Ein interessanter Unterschied – auf dem Papier – ist das Mindesthaltbarkeitsdatum: Während der Hallodri nur bis zum 12. Juni 2013 haltbar war (vermutlich also nur 6 Monate) ist das Tangerine Dream bis zum 28. Juni 2015 haltbar. Also zwei Jahre ! Überraschend lang für ein Bier mit 5,8 % Alc.

Mehr zum Craftwerk-Bier findet man hier: https://www.craftwerk.de/Biere/CRAFTWERK-TANGERINE-DREAM.html    

Zum Hallodri findet sich sehr wenig / fast nichts im Web. Auf der Brauereiseite wird es nur hier erwähnt: http://www.hofbraeu-muenchen.de/aktuelles/2013-02-braukunst-live/

Vorweg: In beiden Fällen handelt es sich um ein gutes und sortentypisches IPA. (Auch wenn Hofbräu den Hallodri wohl gar nicht offiziell als IPA bezeichnet).

Optik: Das TD hat cremigen, kompakten, etwas dunkleren Schaum, der Schaum haftet feinporig am Glasrand, das Bier ist hefetrüb und die Farbe würde ich als amber-orange bezeichnen. Das Hallodri hat im direkten Vergleich den grobporigeren helleren (weißeren) Schaum, der Schaum haftet ebenfalls sehr schön am Glasrand, auch der Hallodri ist hefetrüb und hat die etwas hellere Farbe (helleres Orange mit weniger Bernstein-Tönen). 

Aroma: Im direkten Vergleich irritiert das Craftwerk-Bier mit deutlich wahrnehmbaren (Berg-)Käsearomen. (Ein Hefeproblem?). Daneben haben beide Biere deutliche Zitrus-/ exotische Früchte-Aromen. Ich persönlich tue mich aber schwer dort explizit Mandarine zu erkennen. Trotz des höheren Alters ist das Zitrusfruchtaroma beim Hallodri dominanter. .

Im Antrunk präsentieren sich beide Biere frisch, hopfig-herb und einem mehr oder weniger raffinierten Zitrusgeschmack. Während der Hallodri auch hier wieder fruchtiger wirkt, ist das Tangerine Dream deutlich bitterer / herber. Letzteres führt für mich zu einem weniger harmonischen und kantigeren Eindruck. Dieser Eindruck könnte aber durch die Frische des Bieres verursacht sein. Und womöglich schmeckt es nach 6 Monaten in der Flasche deutlich runder und harmonischer. (Wie schon geschrieben: Nicht alle Startvoraussetzungen beim Doppeltasting waren gleich).

Beide Biere sind im Nachtrunk nicht nur fruchtig sondern auch würzig-pfeffrig. Letzteres trifft besonders auf den Hallodri zu, während das Craftwerk-Bier zusätzlich bitter und malzig schmeckt. Hinzu kommen beim Tangerine Dream noch grasige-krautige Noten.

Prädikat: Knappes Kopf-an-Kopf-Rennen. Aber mein Killermandarinen-Award geht nach München für die etwas bessere Mandarina Bavaria Kreation. 

Das Vergleichen ist das Ende des Glücks und der Anfang der Unzufriedenheit. (Søren Aabye Kierkegaard)

Tasting: Craftwerk Tangerine Dream India Pale Ale

Craftwerk Tangerine Dream - 0,33 l Flasche

Craftwerk Tangerine Dream – 0,33 l Flasche

Brandneu auf dem Markt: Die drei Craftbiersorten von Bitburger. Einen tollen Artikel dazu findet man bei Lieblingsbier.de: http://www.lieblingsbier.de/2013/07/18/bitte-ein-ipa-bitburger-begeht-einstieg-in-den-craft-bier-markt/

Auf jeden Fall ist das wohl kein Schnellschuss, denn hinter dem Projekt steht ein bekannter Mensch: “Verantwortlich für die Biere ist laut der Webseite übrigens „Braumeister Stefan“, welcher mit Sicherheit einiges an Wissen über spannende Biere mitbringt, da er Leiter des Klein- und Pilotsudwerks an der TU München war und ebenfalls als Juror beim World Beer Cup 2012 mit dabei war.” (aus dem o.g. Artikel bei Lieblingsbier.de)

Den Tasting-Anfang bei mir macht das Tangerine Dream IPA. Das Bier (der erste verkaufte Sud) ist bis 28. Juni 2015 haltbar – mehr als ordentlich für ein Bier mit 5,8% Vol. Es wird in 0,33 l Flaschen angeboten und ist aktuell wohl nur über die Website der Brauerei (http://www.craftwerk.de/) erhältlich. Ärgerlich ist daran eigentlich nur die Tatsache das man insgesamt mind. 12 Flaschen ordern muss (Die drei Sorten kann man natürlich bei der Bestellung mischen). Und das die Lieferung mit fast einer Woche etwas arg lang gedauert hat. Naja das wird vielleicht noch besser. Der Preis liegt mit 2,16 € inkl. anteil. Versandkosten im OK-Bereich. (Benchmark ist für mich hier nach wie vor der Riedenburger Dolden Sud mit 1,40 – 1,50 € pro Flasche – allerdings ohne Versandkosten o.ä.). Ob man auf Dauer mit dem Vertrieb nur über die Craftwerk-Website und auf Festivals / in Szenebars erfolgreich sein kann, muss sich zeigen. Passt aber vermutlich zur Marke und stört zudem die anderen “Konzernmarken” nicht.

Die Flasche ist modern und “stylisch” gestaltet, ganz bewusst gegen den “üblichen” Bierstil und ohne jegliche Nähe zum “normalen” Bitburger-Auftritt. Das man die eine oder andere Anleihe beim Stil der US-Craftbrewer genommen hat ist nachvollziehbar. Auf jeden Fall sticht das Design ins Auge. Sogar mein Sohn hat die Flasche im Kühlschrank bemerkt und lobend kommentiert. Und das kommt sehr sehr selten vor. Wobei wenn ihn das anspricht, könnte man in dem Design wohl auch erfolgreich Limo verkaufen 🙂   Lobenswert ist auf jeden Fall die transparente Zutatenliste. Es wird exakt geschrieben welches Malz und welche Hopfensorte(n) verwendet werden. Hier sind es Pilsner Malz, Karamellmalz, Münchner Malz und Weizenmalz. Und beim Hopfen der noch recht neue Mandarina Bavaria Hopfen. (Mehr dazu hier: http://www.lfl.bayern.de/ipz/hopfen/019190/index.php )

Eingeschenkt präsentiert sich das Bier orange-bernsteinfarben, hefetrüb, mit cremigem, feinporigem Schaum (weiß mit einem Hauch beige).

Das Tangerine Dream hat ein grasig-hopfig-zitroniges Aroma mit Anklängen von Kräutern und Südfrüchten. (Ein erster “Gruß” vom Mandarina Bavaria Hopfen). Die Rezenz ist angenehm und soft. Sortentypisch für ein IPA finde ich.

Der Antrunk ist Weizen-malzig, ziemlich bitter, sehr viele Zitrusfruchtaromen, frisch und insgesamt Sortentypisch. Geschmacklich ist der Nachtrunk ausgewogen, trocken, feinbitter, leicht hefig und mit einem Nachklang von Mandarine und Zitrone.

Fazit: Mich konnten bisher nicht allzu viele Biere mit Mandarina Bavaria Hopfen überzeugen (meine eigene Homebrew-Schöpfung eingeschlossen). Das IPA von Craftwerk zeigt aber was man mit diesem – wie gesagt noch recht neuen – Hopfen machen kann.

Prädikat: Auch wenn die Vermarktung an der einen oder anderen Stelle noch zu bemüht wirkt, das ist ein gelungenes leichtes IPA. Und hoffentlich ein positiver Impuls für Craftbeer aus und in Deutschland.

 

wanted.de testet Edelbiere…

Es mag an der Distribution liegen, aber da sind für meinen Geschmack zu viele BraufactuM-Biere am Start. Und zu wenige Unabhängige. Zudem wird a bisserl arg oft betont das die Tester unabhängig sind. Und viele Teilnehmer waren es auch nicht: “Insgesamt testeten 18 Personen aus dem wanted.de-Universum die verschiedenen Schöpfungen. Alle gaben Kurzkommentare ab und vergaben Schulnoten von eins bis sechs. Und das ganze unter Alltagsbedingungen: Nach Feierabend, beim Grillen, zum Abendbrot.
Das Ergebnis fällt mau aus: Nur ein Bier, Sorachi Ace von der Brooklyn Brewery, erhielt die Bestnote Eins.” (Letzteres bezieht sich nur auf die US-Biere!)

Zitat und Fazit aus dem Bericht: “Interessanterweise favorisierten unsere kritischen Tester eher bekannte Sorten wie Weizen und lehnten überwiegend den mitunter sehr hopfigen Einschlag von Pale Ales ab, das ist die Sorte, die den Markt für Craft Beer in den USA dominiert und von Bier-Designern nach Europa gebracht wird. Fast alle über-herben Biere landeten auf den hinteren Plätzen. Diese abwartende Haltung gegenüber den Bitter-Bieren spiegelt sich noch viel stärker im großen Test amerikanischer Manufakturbiere wieder, die noch um einiges heftiger sind, als ihre europäischen Pendants und hierzulande einen weiten Weg an die Theken des Landes vor sich haben dürften.

Fazit: Manufakturbiere sind edel, aber kommen trotz des hohen Preises nicht immer bei den Testern an; das belegen einige herbe Urteile. Insgesamt stießen die meisten Produkte aber auf Zustimmung. Am besten probieren Sie natürlich alles selbst – lassen Sie sich von unserem Test inspirieren! Lesen Sie auch alles über unsere getesteten Craft-Biere aus den USA.”

Die 3 Top Platzierungen aus Europa:

1. La Chouffe mit 1,46

2. Palm Steenbrugge Tripel mit 1,925

3. BraufactuM Progusta mit 1,929

Die 3 Top Platzierungen aus den USA:

1. Brooklyn Brewery Sorachi Ace mit 2,58

2. Anderson Valley Hop Ottin mit 2,66

3. Widmer Broth. Rotator mit 3,03

Den ganzen Artikel gibt es hier:  http://www.wanted.de/der-grosse-wanted-de-edelbier-test/id_64267126/index