Am Freitag 16. Mai eröffnet Biervana in München

Der erste reine Bierspezialitäten- und Craftbeer-Store in München wird am kommenden Freitag (16. Mai ab 12 Uhr) seine Pforten aufsperren.

Mehr dazu hier: www.biervana.eu  und hier: https://www.facebook.com/biervana

Aus dem Sortiment:

Aus Deutschland z.B. Hopfenstopfer, Camba Bavaria, Braukunstkeller, Riedenburger, Schönramer, Kehrwieder, Maisel & Friends, Crew Republic, Riegele Braumanufaktur, Schlenkerla, Ale Mania.
Aus Belgien u.a. Rochefort, Rodenbach, Westmalle, Liefmans, Duvel, Castle, Chimay, Orval, Grimbergen, …
Aus USA: Red Hook, Sierra Nevada, Widmer Brothers, Anchor Brewing, Rogue, Flying Dog, Anderson Valley, Alaskan, sowie in Bälde: Evil Twin
Aus UK u.a. Brewdog, Orkney Brewers, Greene King, Samuel Smith, Belhaven.
Und aus dem “restichen” Europa folgen in Kürze z.B. Omnipollo aus Schweden, O’Hara’s aus Irland, Toccalmatto aus Italien, Emelisse und Maximus aus den Niederlanden sowie Gusswerk aus Österreich. 

 

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Lesestoff: Craftbeer Test & Tasting in der neuesten Ausgabe von Falstaff

Getestet und nach dem (vom Wein bekannten) 100-Punkte-Schema bewertet wurde diesmal Craftbier aus Deutschland. Etwas irritierend ist das ein Lager, drei IPA, zwei Pale Ale und ein Weizenbock miteinander verglichen oder zumindest gemeinsam bewertet wurden. Irritierend deshalb weil es von den Brauereien, die nicht mit einem IPA im Test vertreten waren in den meisten Fällen durchaus auch IPAs gibt. So bleibt ein bisschen der Eindruck das – auch wenn man wohl die Bandbreite der deutschen Craftbier-Szene zeigen wollte – hier die sprichwörtlichen Äpfel mit Birnen verglichen wurden…!? Denn womöglich ist der Weizenbock von Maisel & Friends (mit 91 Punkten auf Rang 5 in dem Tasting) in seiner Kategorie das bessere Bier?

Die genaue Rangfolge des Tastings:

Prototyp von Kehrwieder mit 97 Punkten

Drunken Sailor von Crew Republic mit 95 Punkten

Tangerine Dream von Bitburger / Craft-Werk mit 93 P.

Mandarina IPA vom Braukunstkeller mit 92 P.

Jeff’s Bavarian Ale von Maisel & Friends mit 91 P.

Simco3 von Riegele mit 91 P.

Citra Ale von Hopfenstopfer mit “nur” 89 P.

Diesmal schreibt übrigens Peter Eichhorn diese regelm. Kolumne zum Thema Bier in der (deutschen Ausgabe) der Zeitschrift Falstaff. Und nicht wie in der Vergangenheit “Bierpapst” Conrad Seidl. Ob das ein genereller Wechsel ist, ist mir nicht bekannt. 2014-04-10 17.00.03 2014-04-10 17.02.04 2014-04-10 17.01.25 20140324_150150 20140324_150207 20140324_150038

Tasting: Munich Summer von der Crew Republic / Crew Ale Werkstatt

Ein Blond Ale / Golden Ale gebraut bei der Hohenthanner Schlossbrauerei für die Crew Ale Werkstatt GmbH in München. Also quasi ein niederbayerisches Craftbier.

Kommt in einer schick gestalteten 0,33 l Flasche auf den Markt, hat 4,8 % vol. alc. und einen moderaten Bitterwert von 22 IBU. Im Glas ist das Bier goldfarben, gleichmäßig hefetrüb und hat einen sehr schnell verschwindenden weißen Schaum. Sieht und wirkt fast wie ein (schales) Weissbier.

Bei den Zutaten ist die Crew Republic – wie schon in der Vergangenheit – vorbildlich transparent: Wasser, Gerstenmalz (Pilsner, Münchner und Karamell), Hopfen (Tradition, Citra, Cascade, Comet, Amarillo) und Hefe. Warum fünf Hopfensorten verwendet werden, wenn man beim Bitterwert eher in der Weizenbier-Region unterwegs ist, erschließt sich mir leider nicht so ganz. Denn im Aroma und Geschmack kommen die C-Hopfen allenfalls entfernt zum Tragen.

Aroma: Würzeartig, Malzaromatisch, etwas Karamell, süßlich

Rezenz: angenehm-soft

Antrunk: leicht und schlank, malzaromatisch, weich, frisch, würzeartig.

Nachtrunk: rund, harmonisch, ausgewogen, malzig.

Mein Prädikat: Betont süffiges, leichtes Sommerbier – wie der Name schon sagt. Leider ohne Ecken und Kanten und ohne Finesse. Schade. Aber für einen lauen Sommerabend am Flaucher sicher genau das richtige Bier.

Tasting: Münchener Naturquell Dunkel von der Forschungsbrauerei Jakob KG

Neben Unionsbräu Haidhausen und Giesinger Bräu die wohl kleinste Brauerei in München. (Crew Republic oder Ale braut ja bekanntermaßen – noch ? – nicht in München). Höchste Zeit mal ein Bier von dieser Brauerei die laut eigener Aussage “Ihre Biere noch handwerklich braut” unter die Lupe zu nehmen.

Mehr zum Bier und zur Brauerei gibt es hier: http://forschungsbrauerei.de/index.php/brauerei/bierspezialitaeten

Bewertungen des Bieres findet man z.B. hier: http://www.ratebeer.com/beer/forschungsbrauerei-munchener-naturquell-dunkel/193354/

Das Bier kommt in einer 1,0 l Bügelverschluss-Flasche daher. Im Glas ist es rötlich – hellbraun, klar – leicht trüb und mit einem beigen Schaum der schnell verschwindet – fast ohne Schaum. Schade gibt damit leichte Abzüge in der “B-Note”.

Das Aroma ist dafür über jeden Zweifel erhaben: Etwas röstmalzig und malzaromatisch, nussig, leicht schokoladig, leicht teigig-hefig. Nicht zu kräftig aber stimmig und gut.

Rezenz: Frisch.

Antrunk: abgerundet, malzaromatisch, weich, sortentypisch ohne zu röstig-schokoladig-kaffeeartig zu sein.

Nachtrunk: rund, nur ganz dezent feinbitter, harmonisch, leicht säuerlich

Mein Prädikat: Relativ mildes Dunkel das aber trotzdem mit gutem Aroma “punkten” kann. Gerne wieder.

Diese Woche in der Süddeutschen Zeitung: Die Beilage zur Braukunst Live 2014

2014-01-31 09.47.36Korrekt muss es allerdings lauten: Die 24-seitige Beilage zur Braukunst Live und zur Finest Spirits 2014. Denn eine Woche vor dem “Festival der feinen Biere” findet vom gleichen Veranstalter am gleichen Ort (MVG Museum, Ständlerstr. 20, München) die schon länger etablierte Messe rund um Whisk(e)y und Spirituosen statt. Ob die Beilage der SZ-Gesamtausgabe beilag oder nur in der Auflage für die Region München, kann ich leider nicht sagen.

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Laut Ausstellerliste (siehe Bild) sind die Premium-Partner auch heuer wieder das Staatl. Hofbräuhaus aus München, Schneider Weisse, Braufaktum, Pilsner Urquell und Joh. Barth & Söhne.

Neben vielen bzw. mehr intern. Ausstellern (Brewdog, Brewers Assoc. USA, Sierra Nevada, St. Austell UK, Privatbrauerei Trumer, …) sind natürlich sehr viele Brauereien aus Bayern am Start. Darunter auch einige Neu-Aussteller wie z.B. die Mittenwalder Privatbrauerei. Und selbstverständlich sind auch wieder viele deutsche Craftbier-Hersteller dabei wie z.B. Ale-Mania (ehem. Fritzale), BrauKunstKeller, Hopfenstopfer, Schoppe-Bräu, Pax-Bräu und die Maxbrauerei.

Bemerkenswert ist das dieses Jahr offenbar Crew-Ale / Crew-Republic – zumal so eine Art “Local Player” aus München – nicht als Aussteller dabei ist. Schon zu groß geworden für das Festival oder ist ihnen das Ausstellungspaket zu teuer?

Interessant finde ich ansonsten noch: Veranstalter Frank Böer wird beim Vorwort zur “Finest Spirits” auf einem Foto mit Smoking gezeigt. Beim Vorwort zur Braukunst Live in der gleichen Beilage nur 10 Seiten weiter hinten zeigt er sich auf dem Bild im leger offenen karierten Hemd. Soweit zum Unterschied zwischen “Feinen Spirituosen” und “Biergenuss”.   🙂

Auf jeden Fall kommt beim Lesen der Beilage schon mal Vorfreude auf die Braukunst Live 2014 auf.

Lesestoff: “Hopfen, Malz und Schokolade” in der SZ

Im München-Teil der Süddeutschen Zeitung erschien am Samstag (07. Dezember) ein lesenswerter Artikel über die beiden bierigen Neueröffnungen in München: Dem Camba Taphouse und der “Brauerei im Eiswerk”. Und natürlich werden auch die Jungs von der Crew Ale Werkstatt aus der Fraunhoferstraße erwähnt.

SZ Collage Malz_Schokolade

Schönes Zitat zu den Aktivitäten von Paulaner:

Mittlerweile werden diese Gourmetbiere, die in Spezialflaschen gefüllt werden, so sehr nachgefragt, dass die Brauerei im Eiswerk am Donnerstagabend ganz offiziell nebst Verkaufs- und Verkostungsraum eröffnet wurde. Ums Geld verdienen gehe es in diesem Fall aber nicht, ist dort von den Braumeistern zu hören, vielmehr darum, dem Bier wieder zu mehr Ansehen zu verhelfen. Und das hat es, so meint auch Professor Ludwig Narziss, angesichts des seit Jahren rückläufigen Konsums im Land auch bitter nötig.

Bei Paulaner scheint also das Edelbierthema / Großflaschenthema besser zu funktionieren als bei BraufactuM und Riegele…!?

Den kompletten Artikel findet man seit Sonntag auch online: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/trend-zum-craft-bier-hopfen-malz-und-schokolade-1.1838019

Tasting: Crew Ale Werkstatt IPA India Pale Ale

Zeit wird’s das Bier der beiden Gründer von der Crew Ale Werkstatt unter die Lupe zu nehmen.

Neidisch bin ich auf die beiden schon ein bisschen. Einfach so den Job an den Nagel hängen und eine (Zigeuner-)Brauerei gründen. Respekt für diesen mutigen Schritt. Hoffe das es sich in jeder Hinsicht auszahlt.

Das Bier kommt in 0,33 l Flaschen daher mit einem recht modernen und reduziertem Etikett. So ganz ist mir nicht klar was die Eule auf dem Logo (?) zu suchen hat. Auf dem Hals-Etikett ist dann von “Munich Craft Beer” zu lesen. Das ist mir persönlich etwas too much für Biere die in Niederbayern (wie hier im Falle vom IPA) oder in Salzburg (im Fall des Summer und des Stout Bieres) gebraut werden. Aber ich will auch nicht zu kleinlich sein…

Dafür erfährt der interessierte Genießer den IBU Wert des Bieres (58) und welcher Hopfen am Start ist: Herkules, Cascade, Citra, Simcoe. Sehr vorbildlich nenne ich das.

Unter http://www.crewale.de/    erfährt man übrigens mehr über die Idee, die Produkte, usw.

Edit vom März 2014: Nach dem “Re-Branding” (neuer Name der Brauerei: Crew Republic) ist diese Bier jetzt als “Crew Republic Drunken Sailor” auf dem Markt!

Das Bier selber würde ich als relativ bitteres / nicht-sehr-fruchtiges und somit eher klassisches IPA bezeichnen. Und nachdem es mit 58 IBU recht bitter aber eben auch nicht zu bitter ist, hat man noch Raum nach “oben”. Trotzdem machen sich auch Anklänge von Zitrus und Frucht bemerkbar. Die Farbe ist irgendwo zwischen dunklem Bernstein und hellem Braun mit einem Stich Orange. Der Schaum ist hellbraun und relativ stabil. Den Kohlensäuregehalt finde ich genau richtig für den Biertyp. Nicht zu soft aber auch nicht zu bizzelig.

Prädikat. Bier von zwei ehemaligen Unternehmensberatern…. und dafür sogar gut gelungen.