Veranstaltungshinweis: Münchner Bierinseln am 26. Juli 2014

Um das Thema Craftbier / Craftbeer in der bayer. Landeshauptstadt voran zu bringen, findet – Achtung neuer Termin ! – jetzt am 26. Juli 2014 erstmals der Münchner Bierinseln Event statt. Mehr hier:

http://www.bierinseln.de

https://www.facebook.com/muenchnerbierinseln

Für den Bereich Wein / Weinhandel gibt es diesen Event bereits:   http://muenchner-weininseln.de/hintergrund.html   Schön das man das dieses Format jetzt auf den Bereich (Craft-) Bier ausdehnt.

 

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Lesestoff: DMAX Magazin mit Craftbier-Special

Neu am Kiosk ist das DMAX-Magazin – Ausgabe März 2014. Neben – natürlich – ausführlichen Hinweisen auf das DMAX TV-Programm gibt es aber in dieser Ausgabe einen 6-seitigen Beitrag zum Thema Craft Beer. Geschrieben von Jan Fleischmann. Und zu finden ab Seite 76 in der Rubrik Lifestyle.

Zu Wort kommen viele der bekannten Craft-Bier-Protagonisten aus Deutschland. Ratsherrn, Oliver Wesseloh, Sebastian Priller-Riegele, usw. Aber auch unbekanntere Namen kommen im Artikel vor: So z.B. Mariann von Redecker – Gebietsverkaufsleiterin bei Pilsner Urquell. Auf den letzten beiden Seiten werden dann exemplarisch “sechs feine Lokal- und Kleinbrauereien in Deutschland” vorgestellt: Kehrwieder aus Hamburg, Hops & Barley aus Berlin, die Maxbrauerei aus Altenstadt, Plank aus Laaber, Schönbuch aus Böglingen und Riegele aus Augsburg. Bei der letztgenannten kann ich allerdings die Einordnung in “Kleinbrauerei” nicht so ganz nachvollziehen. Egal. Was zählt ist die gute Absicht.

Mein Prädikat: Nicht ganz so toll und ausführlich wie das Special in der BEEF, aber insgesamt ordentlich gemacht.

In der Fotogalerie finden sich einige Ausschnitte aus dem Artikel: 
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Lesestoff: “Bier für alle” in der neuesten Ausgabe von BEEF!

2014-01-15 12.42.04 2014-01-15 12.41.53 2014-01-15 12.41.44 2014-01-15 12.41.37 2014-01-15 12.41.16 2014-01-15 12.41.06

2014-01-15 12.40.32 2014-01-15 12.40.40 2014-01-15 12.40.43 2014-01-15 12.40.48Sehr viel Lesestoff findet sich in der brandneuen Ausgabe des “Männer-Food-Magazins” BEEF!. In einer 16-seitigen zeitungsartigen Beilage geht es u.a. um den “wunderbaren Trend der Micro-Biere”, um das “nervige Deutsche Reinheitsgebot” und es gibt ausführliche Tipps zum Hausbrauen.

Besonders gut gefällt mir, daß viele der “Deutschen Craftbier-Vorreiter” wie Fritzale, Braukunst-Keller, Schoppebräu, Hopfenstopfer, etc. vorkommen. Aber auch Craftbier aus Europa (Mikkeller, Brewdog, De Molen, …) wird vorgestellt. Und das man der Versuchung widerstehen konnte, irgendeinen intern. Braumulti als Sponsor für die Beilage zu gewinnen finde ich besonders lobenswert.

Spannend für Neueinsteiger: Es gibt eine recht ausführliche Anleitung zum “selber Bier brauen” samt Rezepten z.B. von Johannes Heidenpeter, Oliver Wesseloh und Hubert Hanghofer.

Prädikat: Die 9,80 € für die Zeitschrift sind gut investiert.

Edit:  Nachdem mich Felix von http://www.lieblingsbier.de/ via Facebook daran erinnert hat, auch hier der Nachtrag: BEEF! berichtet regelmäßig / zumindest einmal im Jahr recht ausführlich und fundiert über das Thema Bier. Ganz konkret sah das so aus: In der Ausgabe 2/2011 gab es ein 16-seitiges “Dossier” mit dem Titel “Der kleine Bierfreund” (inkl. Interview mit “Dr. Bier” aka. M. Rauschmann…) und in der 2/2012 hieß es dann auf zumindest 5 Seiten: “Luxus im Bierglas. 30 Euro pro Flasche: Sind die neuen Biere das wert?” Dabei wurden zwanzig Biere ausführlich vorgestellt … davon waren sage und schreibe 10 aus dem Braufactum-Kühlschrank-Sortiment.

Dazwischen – also in den anderen Ausgaben von BEEF! – gab es aber häufiger auch nicht ganz so fundierte Sachen wie Promotions für Duckstein und / oder Franziskaner. 

Noch mehr Mixology Lesestoff: Wird Craft-Bier schneller Mainstream als gedacht?

Sechs provokante Thesen (oder Fakten) von Dirk Hoplitschek bei Mixology:

http://mixology.eu/bier_und_wein/bier/craft-beer-wird-mainstream/

Gerade über These / Fakt #6 dürfte es heftige Diskussionen geben:

Offenbar kann jeder plötzlich brauen

Im Fahrwasser der Pioniere erwachen mit einem Mal Hunderte Brauereien aus ihrem Dornröschenschlaf und brauen India Pale Ales, Imperial Stouts und mehr. Was an sich eine positive Entwicklung ist, birgt eine Gefahr für die Szene: Viele dieser Sude laufen konträr zu einem wichtigen Eckpunkt von Craft Beer: Perfektionismus. Es geht nicht darum, experimentell ein Bier einzubrauen, Craft auf’s Etikett zu pappen und es auf den Markt zu werfen. “Mut zum Sud” heißt auch, alles wegzuschütten, wenn es nicht den eigenen, hoffentlich hohen, Ansprüchen genügt. Mittelmäßige oder gar unterdurchschnittliche Biere zu überteuerten Preisen geben Craft Beer einen schlechten Namen und treiben Konsumenten in Scharen zurück in die billigen Arme langweiliger Massenware.

Denn dafür gibt es ja auch schon einige “prominente” Beispiele … angefangen vielleicht bei Ratsherrn bis hin zum Ale-Project deren Bier m.E. nie “marktfähig” war… naja mir fallen noch mehr Namen ein…    😦

Vor lauter Kraft (Craft?) kaum gehen können offenbar manche Industriebierhersteller (Lesestoff)

So muss oder so ähnlich muss man wohl eine Aussage aus einem aktuellen Artikel zum Thema Craft Beer in der Online-Ausgabe von “Der Welt”.verstehen.  Denn unter der Headline “Craft Beer sorgt auf deutschem Biermarkt für Furore” heißt es dort:

Ob Craft Beer auch in Deutschland ein Trend werde, sei davon abhängig, “ob wir Großen diese Bewegung als Chance wahrnehmen”, so der Bitburger-Geschäftsführer, “sonst wird sie ihr Stiefmütterchen-Dasein behalten.”

Ach so ist das. Von BraufactuM wäre so eine Aussage ja vielleicht noch okay, aber von Bitburger ?? Echt jetzt? Nachdem “Craftwerk” als gefühlte #47 mit einem IPA in den deutschen Markt gegangen ist…und umgehend in der Online-Nische verschwunden ist… werden solche Töne “gespuckt”?

Den ganzen Artikel gibt es hier: http://www.welt.de/sonderthemen/bierreport/article121378148/Craft-Beer-sorgt-auf-deutschem-Biermarkt-fuer-Furore.html

Prädikat: Das hohe Ross auf dem manche sitzen, ist höher als ich bisher dachte. Oder: Bitte KEIN Bit.

Craftbeer goes Mainstream ? Die Wirtschaftswoche berichtet diese Woche …

 

 

 

 

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…auf Sage und Schreibe drei Seiten über die Craftbier-Szene in Deutschland.

Es geht um “Neue Sorten dank kleiner Brauereien. Craft-Bier ist das Zauberwort der Branche”

Interessant fand ich diesen Absatz:

Craftwerk listet wie alle Craft-Brauer säuberlich die Malzsorten – vier – und Hopfensorten – zehn – auf, die mit Hefe und Wasser vergoren werden. Reinheitsgebot – das ist auch für Craftwerk weiterhin eine Leitlinie. “Wir wollen zeigen, dass auch damit Abwechselung möglich ist. Das ist technisch die größere Herausforderung. Ob man bei weiteren Spezialitäten später einmal davon abweicht, das werden wir sehen”, sagt Niewodniczanski. Der Brauriese sieht sich nicht als Konkurrent der kleineren Mitbewerber, die teils neidisch, teils neugierig die technischen Möglichkeiten der Pilotbrauerei beobachten. “Auf den Braufestivals wie in Berlin stößt man auf eine gewisse Offenheit für uns, auch weil einige denken, dass einer der Großen als Lokomotive dem Thema helfen kann.”

Von einer “teils ablehnenden Sichtweise” ist nicht die Rede. Hauptsache die Lokomotive macht viel Dampf gell.