Tasting: Prairie Artisan Ales Funky Gold Amarillo – a dry hopped Sour Ale

Ist das Kunst oder kann das weg ?

So muss es wohl einem normalen “ich trinke eigentlich alles” Biertrinker aus München gehen, wenn man ihm dieses Bier an seine Nase halten würde. Denn unter “mir schmecken alle Biere” versteht diese Spezies ja dann konkret: Augustiner Hell UND Tegernseer Hell UND Franziskaner Weissbier. Ähem.

Ich stelle mir dann immer vor wie so ein “Bierexperte” mit einem Sour / Wild Ale umgehen würde. STOP. Zurück zu unserem snobby Craft-Bier Tasting.

Denn dieses Bier riecht doch sehr deutlich nach Weisswein, etwas Essig-haftes und Nadelbaum-artiges kommt durch. Sehr viel Säure ist im Spiel. Ein Bier für Weintrinker und nicht für Biertrinker.

Die Farbe ist blassgelb, gleichmäßig trüb und der Schaum ist mächtig – fast schon gushing-artig und weiß.

Im Antrunk ist das Bier relativ leicht, etwas ölig und die Rezenz mit ziemlich viel Kohlensäure gesegnet.

Der Nachtrunk ist betont säuerlich und trocken mit einem Hauch von Frucht.

Mein Prädikat: Sauer macht lustig – auch wenn das Bier aus Oklahoma kommt. Ideal für den Sommer und nix für Tegernseer-Bier-Connaisseure. Cheers.

BrauKunst Live! 2015 – Der Bierzwerg auf Reisen

Schöner Bericht über die Braukunst Live … und über den Besuch im Biervana.

Beer you, beer me, BEER us together!

Am vergangenen Wochenende fand im Museum der Münchner Verkehrsgesellschaft wieder die größte deutsche Messe für und rund um den Biergenuss statt – die Braukunst Live! Der Bierzwerg machte sich gleich zu dritt auf die Reise: Neben Inhaber Stephan war auch der Azubi Jan mit von der Partie. Als dritter im Bunde konnte ich den einen oder anderen neuen Kontakt knüpfen, aber auch viele alte Bekannte wieder treffen. Ganz nebenbei gab es natürlich jede Menge Material für neue Artikel, die nach und nach hier erscheinen werden. Daher hier nur ein grober Überblick und ein paar Highlights.

  • Noch vor der Öffnung der Braukunst Live! am Samstag statteten wir dem “Biervana” einen Besuch ab, einem kleinen und sehr sympathischen Spezialitätenladen für Biere mitten in München. Allein das war schon eine tolle Erfahrung. 
  • Nachdem die Tore endlich offen waren, durften wir auch endlich das neue Black Nizza von Christian Hans Müllers Hanscraft…

View original post 603 more words

Tasting: Wampenbräu Centalaxy IPA

Ganz neu auf dem Markt ist das Wampenbräu Centalaxy IPA. Gefunden bei www.biervana.eu in München.

Das sagt das Wampenbräu Team selbst über sein Bier: >> IPA auf boarisch. Das obergärige Starkbier hat im Geruch eine frische, intensiv-fruchtige Hopfennote die an einen Obstkorb voller exotischer Früchte erinnert. Dabei dominiert vor allem der Geruch reifer Maracujas und zusammen mit Erdbeeren und Mangos den Ersteindruck.

Ein starkes, jedoch nicht zu süßes Malzbett bildet die Basis für den vollen Körper des Bieres. Es dominieren fruchtige Hopfenaromen von dunklen Beeren und exotischen Früchten zusammen mit einer knackigen aber gut balancierter Herbe. Im Trinkverlauf mischt sich ein Hauch Honig unter die fruchtig-herbe Mischung und rundet das Starkbier weich ab.<<

Technische Details:  

Stil: India Pale Ale   –    Hopfen: Centennial, Galaxy   –   IBU: 64   –   Stammwürze: 17,2%   –   Alkoholgehalt: 7,5% vol

Im Glas zeigt sich ein bernstein-/kupferfarbenes Bier das bemerkenswert klar ist. Der kurz vorhandene weiße Schaum verschwindet leider sehr schnell.

Das Aroma ist betont fruchtig mit sehr viel Zitrusnoten, etwas Maracuja und einem Hauch von Getreide und Malz. Die von der Brauerei genannten Erdbeernoten kann ich leider nicht entdecken. Aber jeder Gaumen und jeden Nase empfindet das ja am Ende doch individuell.

Der Antrunk ist frisch, weich und gut abgerundet. Ein gefährlich gut süffiges Bier.

Die Rezenz ist angenehm / soft und könnte m.E. etwas mehr Kohlensäure durchaus vertragen.

Der Nachtrunk (“Abgang”) ist rund, leicht trocken und feinbitter.

Mein Prädikat: Ein süffiges und dennoch gut bitteres IPA vom Wampenbräu Team. Kommt jetzt öfters in mein Glas.

BrewBaker Mein Helles

Lesestoff zu BrewBaker Bier aus Berlin

Bierzeit

IMG_0003Nach der sehr erfrischenden Berliner Weisse, habe ich heute das zweite Bier von BrewBaker aus Berlin. Seit 2005 braut Michael Schwab in seiner kleinen Brauerei verschiedene Biere und gilt als einer der innovativsten Braumeister Berlins. Die Biere werden im Zuge des Brauvorgangs nicht filtriert, stabilisiert oder thermisch haltbar gemacht und werden handwerklich hergestellt. Ich freue mich jetzt auf ein klassisches deutsches Helles. Prost!

Ein bernsteinfarbenes, leicht opales Bier mit einer cremigen, stabilen Schaumkrone. Im Geschmack fruchtig (Zitrus) und malzaromatisch. Der Antrunk ist zu spritzig und frisch. Der Körper ist spritzig und ausgewogen. Eine gut eingebundene Bittere begleitet in den fruchtigen, leicht säuerlichen Abgang.

Fazit:
Geschmacklich gut, aber zuviel Kohlensäure!

Bittereinheiten: 25 IBU
Alkoholgehalt: 4,8%
Brauerei: BrewBaker

Bewertung:
8d768-3star

View original post

Tasting: Dunkle Materie (Black IPA) von Brew Age aus Wien

Okay okay das Bier kommt eigentlich von der Brauerei Gusswerk aus Salzburg. Aber hey das Bier ist ein “Homerun” in Sachen Craft Beer. Aber die Brauerei / Braufirma sitzt in Wien. 

Auch wenn ich zugeben muss: Ich bin ein Black IPA Fan. Dieser Bierstil hat es mir angetan. Und ich weiß das es ein Stil ist, der nicht jedem Biertrinker zusagt: Das Bier hat den WOW Faktor. 

Das Bier kommt in einer 0,33 l Flasche daher, das Etikett ist pechschwarz und mit etwas Mühe (es ist meinem Alter geschuldet) kann man darauf die Buchstaben “Dunkle Materie” entziffern. Das Bier hat 6,9% Alk. vol. und ist mit Amarillo, Cascade und Columbus Hofen gehopft. Beim Malz kommen Pilsner Malz, Münchner Malz und Röstmalz zum Einsatz – so weit so unspektakulär. Es hat ab Werk 65 IBU und 100 EBC … noch dunkler wird es also nicht. 

Im Glas hat das Bier eine schöne dunkelbraune bis schwarze Farbe, es ist trüb und hat einen gut haltbaren / cremigen brauenen Schaum. 

Aroma: Röstig, Kaffee-artig, dezent schokoladig, etwas Getreide. Plus Citrus und Fichte. 

Der Antrunk ist relativ frisch und trotzdem vollmundig. 

Der Abgang ist voll und schwer und wird durch die Citrusnoten fabelhaft ergänzt. 

Mein Prädikat: Ein nahezu perfektes Black IPA aus Österreich. Stout Beer meets IPA sozusagen…

 

Craft-Bier-Fest Wien: Genuss-Event mit Absturzcharakter

Lesenswerter Bericht über den Craft-Bier-Event in Wien.

Feiner Hopfen

Vielfältige Craft-Biere aus aller Welt Vielfältige Craft-Biere aus aller Welt

Die Veranstalter des ersten Wiener Craft-Bier-Fests haben sich wohl einen der gefährlichsten Orte der österreichischen Hauptstadt für ihr Event ausgesucht. Am hochgelegenen Kai des Donaukanals, ohne jegliche Absicherung, zog sich das Festival etwa 300 Meter – open air – direkt am Wasser entlang. Wer hier nach erhöhtem Biergenuss ins Wanken kam hatte schlechte Karten. Bei feuchtkalten Temperaturen dürfte die Wassertemperatur kaum über fünf Grad gelegen haben – jeder Absturz ein Risiko. Zum Glück ging es beim Wiener Craft-Bier-Fest aber nicht um Schwimmwettbewerbe, sondern der Bier-Genuss stand an erster Stelle. Die gute Botschaft: Trotz miesem Wetter kamen rund 4000 Besucher und ersoffen ist an diesem Wochenende im Mai niemand.

Craft-Bier überall wo man hinsieht Craft-Bier überall wo man hinsieht

Am Standort „Adria Wien“ trafen sich mehr als 30 heimische und internationale Brauereien, die über einhundert Spezialitäten präsentierten. Die Veranstalter – Martin Voigt, Micky Klemsch und Max Wurzer – sind mit dem…

View original post 646 more words