Tasting: Wampenbräu Centalaxy IPA

Ganz neu auf dem Markt ist das Wampenbräu Centalaxy IPA. Gefunden bei www.biervana.eu in München.

Das sagt das Wampenbräu Team selbst über sein Bier: >> IPA auf boarisch. Das obergärige Starkbier hat im Geruch eine frische, intensiv-fruchtige Hopfennote die an einen Obstkorb voller exotischer Früchte erinnert. Dabei dominiert vor allem der Geruch reifer Maracujas und zusammen mit Erdbeeren und Mangos den Ersteindruck.

Ein starkes, jedoch nicht zu süßes Malzbett bildet die Basis für den vollen Körper des Bieres. Es dominieren fruchtige Hopfenaromen von dunklen Beeren und exotischen Früchten zusammen mit einer knackigen aber gut balancierter Herbe. Im Trinkverlauf mischt sich ein Hauch Honig unter die fruchtig-herbe Mischung und rundet das Starkbier weich ab.<<

Technische Details:  

Stil: India Pale Ale   –    Hopfen: Centennial, Galaxy   –   IBU: 64   –   Stammwürze: 17,2%   –   Alkoholgehalt: 7,5% vol

Im Glas zeigt sich ein bernstein-/kupferfarbenes Bier das bemerkenswert klar ist. Der kurz vorhandene weiße Schaum verschwindet leider sehr schnell.

Das Aroma ist betont fruchtig mit sehr viel Zitrusnoten, etwas Maracuja und einem Hauch von Getreide und Malz. Die von der Brauerei genannten Erdbeernoten kann ich leider nicht entdecken. Aber jeder Gaumen und jeden Nase empfindet das ja am Ende doch individuell.

Der Antrunk ist frisch, weich und gut abgerundet. Ein gefährlich gut süffiges Bier.

Die Rezenz ist angenehm / soft und könnte m.E. etwas mehr Kohlensäure durchaus vertragen.

Der Nachtrunk (“Abgang”) ist rund, leicht trocken und feinbitter.

Mein Prädikat: Ein süffiges und dennoch gut bitteres IPA vom Wampenbräu Team. Kommt jetzt öfters in mein Glas.

BrewBaker Mein Helles

Lesestoff zu BrewBaker Bier aus Berlin

Bierzeit

IMG_0003Nach der sehr erfrischenden Berliner Weisse, habe ich heute das zweite Bier von BrewBaker aus Berlin. Seit 2005 braut Michael Schwab in seiner kleinen Brauerei verschiedene Biere und gilt als einer der innovativsten Braumeister Berlins. Die Biere werden im Zuge des Brauvorgangs nicht filtriert, stabilisiert oder thermisch haltbar gemacht und werden handwerklich hergestellt. Ich freue mich jetzt auf ein klassisches deutsches Helles. Prost!

Ein bernsteinfarbenes, leicht opales Bier mit einer cremigen, stabilen Schaumkrone. Im Geschmack fruchtig (Zitrus) und malzaromatisch. Der Antrunk ist zu spritzig und frisch. Der Körper ist spritzig und ausgewogen. Eine gut eingebundene Bittere begleitet in den fruchtigen, leicht säuerlichen Abgang.

Fazit:
Geschmacklich gut, aber zuviel Kohlensäure!

Bittereinheiten: 25 IBU
Alkoholgehalt: 4,8%
Brauerei: BrewBaker

Bewertung:
8d768-3star

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