Tasting: Pale Ale – Köstritzer Meisterwerke

Ein hübsches Etikett hat die Flasche Köstritzer Pale Ale auf jeden Fall. Und in den Handel im Süden haben es die beiden Meisterwerke (neben dem Pale Ale gibt es auch ein Witbier) jetzt auch geschafft.

Besonders gut gelungen ist m.E. das Rücken-Etikett auf dem man z.B. lesen kann welche Malz- und Hopfensorten (Citra, Delta, Hallertauer Blanc, Galaxy, Calypso) zum Einsatz kommen.

Noch ausbaufähig ist die Platzierung im Rewe-Supermarkt. (Foto ist nicht gestellt oder verändert). Und: Kaum auf dem Markt schon ein Aktionsangebot ? Liebe Industriebrauer: So richtig viel habt ihr von den echten Craftbeer-Produzenten aber noch nicht gelernt. IMAG0036Im Glas ist das Bier bernsteinfarben und gleichmäßig opalisierend – also noch nicht ganz trüb. Der weiße Schaum ist feinporig, stabil und haftet gut am Glasrand.

Die Rezenz ist frisch – fast schon spritzig. Auf jeden Fall recht lebendig.

Das Aroma ist rein, leicht karamellig, dezent fruchtig und hopfenaromatisch.

Der Antrunk ist schlank, recht vollmundig, betont zitrus-frisch, sortentypisch. Eine leichte Süße kommt geschmacklich im Gaumen dazu.

Der Nachtrunk ist rund, trocken und feinherb bis feinbitter.

Mein Fazit: Eher ein German IPA als ein Westcoast IPA. Nicht was die Bitterkeit betrifft, sondern hinsichtlich der Fruchtigkeit. Die kommt für meinen Geschmack etwas zu kurz. Und dann im Supermarkt ganz hinten als Aktionsware verramscht. Craftbeer ist das somit nicht.

 

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