Tasting: Gold Lager von der Meinel Bräu aus Hof

Nach dem Holladiebierfee-Bier (https://bierausbayern.wordpress.com/2013/11/15/tasting-holladiebierfee-von-meinel-brau-aus-hof/ ) heute mal ein alltägliches “Brot-und-Butter-Bier” von Meinel-Bräu im Test.

Ein “profanes” Helles mit schlanken 4,6 % vol. alc. und in der 0,5 l NRW-Flasche. Im Glas ist das Bier von goldender Farbe, es ist klar und hat einen sehr schönen cremigen weißen Schaum der gut am Glasrand haftet.

Das Etikett auf der Flasche wirkt irgendwie “retro”: Angesiedelt zwischen DDR-VEB-Brauerei-Produkt-Gebrauchsdesign und 60er-Jahre-Klassik. Das öde Etikett passt zum öden Bier.

Die Bewertungen bei ratebeer sind bei dieser Bierkreation aus Hof klar unterdurchschnittlich: Note 2,73 ist für ein bayr. Helles leider ein schlechtes Urteil! Auch wenn man bei aktuell 19 Ratings noch nicht die sprichwörtliche Flinte ins Korn werfen sollte. Aber um hier in Zukunft besser zu werden, sollte man m.E. mal an der Rezeptur arbeiten.

Das Aroma ist flach / eindimensional: leicht süßlich/malzaromatisch /würzeartig, Getreide / Heu und etwas krautiger Hopfen. Vielleicht etwas zu harmlos-gefällig.

Rezenz: soft-angenehm

Antrunk: Säuerlich, weich und mild, schlank, durchaus frisch, gerade noch sortentypisch

Nachtrunk: rund, feinbitter, bemüht harmonisch

Mein Prädikat: Langweiliges Helles aus Oberfranken. 

 

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