Tasting: Schwarzer Abt von der Neuzeller Kloster-Bräu

Laut Etikett ist es “Das Schwarzbier mit dem dunklen Geheimnis“. Aber so geheim ist das Geheimnis dann doch nicht. Auf der Zutatenliste findet man es schnell:

“Zutaten: Schwarzbier (Wasser, Gerstenmalz, Hopfen), Invertzuckersirup”

Ohoh was habe ich denn da eingekauft ? Und darf so ein Zucker-Bier-Mixgetränk wirklich als Bier vermarktet werden ? Das (kommende Weltkulturerbe) aka. Reinheizgebot ist bisweilen rätselhaft.

Unter www.klosterbrauerei.com erfährt man mehr zu den Bieren und kann auch direkt eine Bestellung loswerden.

Die 0,5 l Flasche ist gut und aufgeräumt gestaltet, vorne auf dem Etikett tauch natürlich ein Bier-trinkender Mönch auf, auf der Rückseite ein klarer “Call-to-Action” für den Konsumenten (Bestell über die Website). Ordentlich gestaltet – habe nichts zu meckern.

Im Glas ist das Bier schwarz mit einigen rötlichen Farbreflexen, es ist sehr klar und hat so gut wie keinen (beigefarbenen) Schaum. Auch am Glasrand haftet nichts.

Aroma: Ganz schwierig. Für mich riecht es ausschließlich nach nasser Pappe. Dazu kommen – mit gutem Willen – etwas Getreide/Malz und Hauch Röstaromen. Schulnote 5 minus würde ich sagen.

Rezenz: Soft-angenehm

Antrunk: Süß – v.a. künstlich Süß / Süßstoff-artig. Etwas Rauch kommt noch dazu.

Nachtrunk: Der komische künstliche Geschmack bleibt, etwas Bitternoten kommen auf. Erinnert bestenfalls an ein “Malzbier”.

 

Mein Prädikat: Eindeutig das bisher schlechteste Bier das ich hier im Blog verkostet habe. Ganz übles Malzgetränk. Bier will ich das eigentlich nicht nennen.

 

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