Tasting: Paragraph 14 New Hop Pils von der Camba Bavaria

Camba Bavaria Paragr 14Über den Namen dieses neuen Bieres wurde ja schon an der einen oder anderen Stelle gerätselt. Die Auflösung:

Es gibt einen Paragraphen 14 im Arbeitsvertag bei einer unserer Mitarbeiterin, der ihr zusichert während der Hopfenernte 4 Wochen Ernteurlaub zu bekommen. Marie, daheim in Tettnang von Locher-Hopfen – ist also unsere Namensgeberin!

Bleibt hängen, klingt besser als ein einfaches “Frisch-Hopfen-Pils” und erzählt eine nette kleine Story. Gefällt mir.

Auf der Website der Brauerei findet man noch nichts zum Bier: http://www.cambabavaria.de/produkte/neuheiten/   Aber zumindest beim Usox Bierblog gibt es ein paar Infos und eine Einschätzung: http://www.usox.org/2013/10/camba-bavaria-paragraph-14/

Ein Bier das mit ganz frischen Hopfendolden (also nicht getrockneten Dolden oder gar Pellets) gebraut wird, gibt es nicht nur von der Camba Bavaria:

http://www.ratebeer.com/beer/pyraser-hopfenpflucker-pils/55080/

Das Bier kommt in einer schlanken 0,33 l Flasche daher, das Etikett ist im neuen Camba-Stil gehalten und zeigt … (Trommelwirbel)… Hopfendolden. Viel erfährt man über die Zutaten auf dem – zugegeben recht kleinen – Halsetikett nicht. Kein Wort über die Hopfensorten, die Herkunft des Hopfens, etc. Schade.

Im Glas zeigt sich das Pils goldgelb, leicht trüb / opal, mit schönem weißen Schaum der gut am Glasrand haftet.

Das Aroma ist natürlich grasig-hopfig. Irgendwie grün – das zumindest passt zum grünen Hopfen, zum grünen Flaschenetikett, …   Etwas Malzigkeit, Heu-Duft und einige Zitrusnoten kommen hinzu.

Rezenz: Angenehm – frisch.

Der Antrunk ist schlank, frisch, relativ weich, sortentypisch.

Der Nachtrunk ist trocken und leicht feinbitter, aber für ein Pils fast etwas zu süß – da stimme ich mit Usox überein.

Mein Prädikat: Feines Frisch-Hopfen-Pils. Eigentlich der ideale Sommer-Genuß … den es aber nur im Herbst / Winter gibt.

Advertisements

4 thoughts on “Tasting: Paragraph 14 New Hop Pils von der Camba Bavaria

    • Valider Punkt.
      Das war nicht eindeutig formuliert.
      Mein Sortentypisch bezog sich eher auf die “Sub-Kategorie” Grünhopfen-Bier. Ein sortentypisches Pils ist es natürlich nicht.

  1. Pingback: Tasting: Grünhopfen Pils von der Landbrauerei Schönram | bierausbayern

  2. Pingback: Tasting: Feuchter Traum (Wet Hop Pale Ale) von der Kreativbrauerei Kehrwieder | bierausbayern

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s