Craftbeer goes Mainstream ? Die Wirtschaftswoche berichtet diese Woche …

 

 

 

 

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…auf Sage und Schreibe drei Seiten über die Craftbier-Szene in Deutschland.

Es geht um “Neue Sorten dank kleiner Brauereien. Craft-Bier ist das Zauberwort der Branche”

Interessant fand ich diesen Absatz:

Craftwerk listet wie alle Craft-Brauer säuberlich die Malzsorten – vier – und Hopfensorten – zehn – auf, die mit Hefe und Wasser vergoren werden. Reinheitsgebot – das ist auch für Craftwerk weiterhin eine Leitlinie. “Wir wollen zeigen, dass auch damit Abwechselung möglich ist. Das ist technisch die größere Herausforderung. Ob man bei weiteren Spezialitäten später einmal davon abweicht, das werden wir sehen”, sagt Niewodniczanski. Der Brauriese sieht sich nicht als Konkurrent der kleineren Mitbewerber, die teils neidisch, teils neugierig die technischen Möglichkeiten der Pilotbrauerei beobachten. “Auf den Braufestivals wie in Berlin stößt man auf eine gewisse Offenheit für uns, auch weil einige denken, dass einer der Großen als Lokomotive dem Thema helfen kann.”

Von einer “teils ablehnenden Sichtweise” ist nicht die Rede. Hauptsache die Lokomotive macht viel Dampf gell.

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2 thoughts on “Craftbeer goes Mainstream ? Die Wirtschaftswoche berichtet diese Woche …

  1. Hallo, in der Tat ist der Konflikt “David vs. Goliath”, sprich die ungewollte Umarmung nur mittelbar angesprochen. Ich kenne die Diskussion, musste aber nach einigen Gesprächen einsehen, dass es nicht so simpel ist. Aber in der Tat ist das ein “interessanter” Konflikt für die Beteiligten. Er ist kaum ein anderer als der von bemühten Olivenölbauern, Kaffeeröstern oder guten Fleischern. Die wehren sich auch alle – langsfristig vergebens – darum, das die Begrifflichkeiten geschützt bleiben. Vermeintliche Qualitätsbegriffe, die zu Beginn einer Bewegung in der Regel für Qualität stehen, werden natürlich auf lange Sicht inflationiert und ausgehöhlt. Ich denke, allein der Begriff Bio muss als Beispiel genügen. Er ist so wertlos geworden, dass heute selbstverständlich konventionelle Ware durchaus besser sein kann als Bio-Gelabelte Ware. Am Ende hilft immer nur eines: Ein mündiger Verbraucher.
    Thorsten Firlus

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