Tasting: Schloss Weizen dunkel von der Brauerei Kühbach

Kühbach ? Wo liegt das denn bitte ?  Antwort: Im Wittelsbacher Land, nordöstlich von Augsburg, zwischen Aichach und Schrobenhausen. Laut Website stellt die Brauerei neben Traditionsbieren, Weizenbieren und Biermischgetränken auch “Trendbiere” her. Ein Umstand den ich eigentlich “verdächtig” finde. Aber so viel sei schon mal verraten: Das Dunkelweizen ist über jeden Zweifel erhaben.

Mehr Infos zur Brauerei gibt es hier: http://www.brauereikuehbach.de

So beschreibt die Brauerei ihr Produkt selbst:

weizendunkel.gif

Die technischen Daten: Das Bier hat 5,5 vol. % Alkohol und kommt in einer 0,5 l Euro-Flasche daher. Über die Stammwürze wird nichts verraten. Zutaten sind Wasser, Weizenmalz, Gerstenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt und Hefe. Das Etikett zeigt das Kloster in dem die Benediktinerinnen schon im 16ten Jahrhundert Bier gebraut haben. Gut gefällt mir das Logo das auf die regionale Herkunft (Wittelsbacher Land) verweist.

Im Glas zeigt sich das Bier von brauner, gleichmäßig hefetrüber Farbe, mit etwas beigem Schaum der rasch zusammenfällt.

Das Aroma ist teigig-hefig, bananig, Weizen-Getreide, etwas hopfige Zitrus- und Kräuternoten.

Die Rezenz ist frisch / ganz leicht prickelnd.

Der Antrunk ist abgerundet, malzaromatisch mit etwas Röstaromen, frisch und sortentypisch. Der Nachtrunk ist ausgewogen, harmonisch und leicht kräftig betont. Bitternoten sind nur ganz entfernt wahrnehmbar.

Prädikat: Gelungenes Dunkelweizen von einer ziemlich unbekannten Brauerei.

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