Tasting: Pax Bräu Admiral Nelson Pilsner

Kommt in der etwas ungewöhnlichen 1,0 Liter-Bügel-Flasche daher. Hat 50 IBU und 4,8 vol. %. Der Name gefällt mir sehr gut, denn neben Motueka-Hopfen und Riwaka-Hopfen wurde Nelson Sauvin-Hopfen aus Neuseeland verwendet. Somit haben wir es mit einem Kiwi-Neuseeland-Bier aus der Rhön zu tun. Not bad. Zumindest aktuell eine Abwechselung zum x-ten IPA aus Bayern 😉

Aktuelles von der Brauerei findet sich üblicherweise v.a. hier: http://de-de.facebook.com/paxbraeu

Das Etikett erinnert mich etwas an das IPA vom Ale-Project in Erding. Und für die sonst sehr schrägen Flaschenetiketten von Pax-Bräu ist das eigentlich zu bieder geraten. Aber auch hier ist der Inhalt besser als das Etikett.

Im Glas zeigt sich das Bier goldfarben, leicht trüb und mit stabilem, feinporigem weißen Schaum der schön am Glasrand haftet.

Das Aroma ist sehr exotisch und ungewöhnlich. Ich würde das mit den Begriffen Stachelbeere, Citrus, etwas Fichte / Tanne / Pinie und Kräuter umschreiben. Also relativ fruchtig.

Antrunk: Hopfig-bitter gepaart mit etwas malziger Süße, leicht säuerlich. Aber nichts von den Fruchtaromen die am Anfang die Nase gereizt haben.

Rezenz: Mittlere angenehme frische Karbonisierung.

Nachtrunk: Leicht herb und Hopfenbitter. Hier wieder mit einer leichten Fruchtigkeit die man vom Beginn kennt.

Prädikat: Rhön-Schaf trifft New Zealand Sheep !? Eine gut gelungene Kombination. Bitte mehr davon. 
Pax Bräu Admiral Nelson Pilsner

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