Tasting: Kloster-Brauerei Scheyern Klosterbier-Dunkel – wahrlich kein Kuttenbrunzer

Impressionen aus Scheyern

Impressionen aus Scheyern

Drive-Thru-Bier-Rampe

Drive-Thru-Bier-Rampe

Einen der „falschen Klosterbrüder“ aus dem Hause Scheyern hatte ich mir ja schon vor einiger Zeit mal zur Brust genommen: https://bierausbayern.wordpress.com/2013/03/31/tasting-kloster-scheyern-kloster-weisse-hell/

Und seinerzeit hatte ich bereits darauf hingewiesen, daß es schon noch den „echten Stoff aus Scheyern“ gibt. Aber offenbar gibt es den nur direkt von der Klosterbrauerei zu kaufen. Dafür haben die Jungs von der Brauerei sogar das Konzept eines samwama Bier-Drive-Thru-Schalters eingeführt. Einfach an der Rampe (siehe Bilder) vorfahren, Bier reichen lassen, bezahlen und einladen. Und in zwei  Minuten hat man den Biereinkauf hinter sich. Einen Besuch sind Kloster, Brauerei, Klostermetzgerei sowie Bräustüberl samt Biergarten auf jeden Fall wert – egal ob mit oder ohne Rampen-Abstecher.

Zur Flaschen-Optik: Das Etikett schwankt zwischen simpel und sehr bieder. Über Zutaten und Rezeptur erfährt man wenig / nichts. Zumindest über den – lobenswerten – Status eines Solarbieres wird man recht ausführlich auf dem Rückenetikett informiert.

Mehr zum Kloster findet man hier: www.kloster-scheyern.de   Mehr zur Brauerei und den Bieren findet man hier: http://www.klosterbrauerei-scheyern.de/  (Bitte nicht verwechseln mit dem weit verbreitetenLizenzbier das bei Tucher in Fürth hergestellt wird: http://www.klosterbrauereischeyern.de/)

Das Bier präsentiert sich von rotbrauner Farbe, es ist klar, der Schaum ist von schmutzig-weißer Farbe und sehr feinporig. Zudem haftet der Schaum wunderbar am Glas. Das Aroma pendelt irgendwo zwischen malzig-brotig-süß und neutral.

Der Antrunk: Vollmundig und malzaromatisch ist das Kloster-Dunkel. Ein Hauch von Hopfen ist auch wahrnehmbar, aber das Bier ist – wie man es bei einem Kloster-Dunkel auch erwartet – vor allem süffig und nahrhaft und mit angenehmer Rezenz. Allerdings bewegt man sich mit 12,6 P Stammwürze und 5,5 % Vol. Alc. eh noch im Rahmen eines normalen Dunkel. Eine Art oberbayr. Trappistenbier ist das hier (noch) nicht.

Der Nachtrunk ist vollmundig, abgerundet, mild und harmonisch. Von Hopfen und Bitternoten keine Spur.

Prädikat: Kein Kuttenbrunzer (http://regiowiki.pnp.de/index.php/Kuttenbrunzer) sondern ein sauberes, ehrliches, süffiges Klosterbier wie aus dem Bilderbuch.

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