Tasting: Hopfenstopfer Comet IPA Triple Hop Craft Beer

Nicht exakt ein Bier aus Bayern. Aber die neuen Bierkreationen müssen gewürdigt werden, auch wenn sie aus dem Nachbar-Bundesland kommen. Und nach dem Citra (http://wp.me/p2XI2t-F) ist jetzt das Comet IPA Triple Hop Craft Beer an der Reihe. Kommt von Häffner-Bräu aus Bad Rappenau. Und ist eines der neueren Craftbiere – von zur Zeit zehn verschiedenen Sorten (Quelle: http://www.ratebeer.com/brewers/haffner-brau/6693/)

Optisch ein schönes orange-bernsteinfarbenes Bier mit mäßiger / wenig stabiler Schaumkrone. Das Design der 0,33 l Flasche gefällt mir persönlich überhaupt nicht. Löblich und relativ modern ist allerdings der auf dem Etikett integrierte QR-Code, über den man direkt der Hopfenstopfer-Facebook-Seite landet. Ansonsten erfährt man das neben Comet Hopfen auch noch Saphir und Taurus im Spiel sind. Beim Etikett und Logo kann man m.E. noch nacharbeiten. Beim Bier ist man schon sehr gut unterwegs.

Der Geschmack ist in jeder Hinsicht fruchtig und herb. Eben Hopfenbetont. Einerseits relativ bitter, andererseits macht sich eine Süße und Fruchtigkeit von Mandarine, Holunder und Zitronengras breit. Laut Barth Haas  (http://www.barthhaasgroup.com/johbarth/images/pdfs/hop-varieties/de/Sortenblatt_Deutsch_USA_Comet.pdf) ist der Comet eine Art Exot: Die Hopfensorte Comet wurde als Hochalphasorte für die Gegenden Washington und Idaho gezüchtet und wurde 1961 freigegeben. 1980 wurde die Anbaufläche auf 260 Hektar erhöht (ca. 1% der US-Anbaufläche), 1981 aber schon wieder eingestellt, weil die Super-Hochalphasorten entwickelt wurden. Heute wird dieser Hopfen, der durch extrem große Dolden und einen Geruch nach Holunderblüten auffällt, nur mehr bei einem Hopfenbauern in der Hallertau angebaut

 

Mit 55 IBU und 6,8 % Vol. haut das Bier auch ordentlich aber nicht zu kräftig rein. Aber trotz der drei Hopfensorten wird mir der fruchtige Geschmack auf Dauer etwas zu präsent. Auf der Zunge ein relativ softes Bier mit wenig Kohlensäure – so wie es m.E. bei einem IPA auch sein darf / soll. Der Nachgeschmack ist bittersüß und lange präsent.

Prädikat: Gutes IPA mit exotischem Hopfen

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