Tasting: Holledauer Weisse von der Schlossbrauerei Au-Hallertau

Noch ein Tasting von einem Weissbier aus dem Landkreis Freising. Diesmal die Holldedauer Weisse aus Au. Im Web zu finden unter http://www.auer-bier.de

Hat ab Werk 5,3 % Vol. Alkohol und eine Stammwürze von P12.

Optik: NRW-Flasche mit blauem Etikett auf der Frontseite. Dieses Etikett ziert unübersehbar der “Bock” des Brauerei- bzw. Familienwappens. Auf dem Rücken ein Etikett mit wenig Informationen zum Bier. Nur das gewohnte Blabla zur Familie, zur Tradition (“Seit 1846 befinden sich…”). Keine Info über den Weizen- bzw. Gerstenmalzanteil im Bier. Kein Wort über eine besondere Rezeptur. Gähn. Die o.g. Website ist da etwas eindeutiger: “… unverwechselbar im Geschmack, edel fruchtig spritzig und erfrischend.” Genau so ist es. 

Geschmack und Aroma: Vom Stil her ein eher ungewöhnliches Weizen. Sehr helle fast schon gelbliche Farbe. Spritzig und “crispy” im Geschmack. Eher Zitrusbetont als etwa Bananig und mit Gewürznelkenaroma. Schmeckt an einem heißen Sommertag sicher weitaus besser als an einem grauslig kalten Sonntagnachmittag Ende März. Für mich kein Ganzjahres- oder Winter-Weissbier. Sondern aufgrund der Spritzigkeit, der Zitrusnoten und des knackigen Geschmacks ein Sommer-Biergarten-Weizen. 

Prädikat: Der Granny-Smith Apfel unter den Weissbieren. 

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